Monday, 7. may 2012 1 07 /05 /Mai /2012 08:43

 

Unterwegs an schattigen Plätzen im Berggarten

Das Frühjahr bietet gerade unter Bäumen und Sträuchern eine Vielzahl blühender Geophyten und Stauden, die nach der langen tristen Zeit mit ihren Farben die Blicke auf sich ziehen. Doch an einigen Ecken lohnt es sich das Auge einmal von der Farbenpracht abschweifen zu lassen und ansonsten etwas unscheinbarere Pflanzen genauer unter die Lupe zu nehmen. In jedem Frühjahr findet nämlich bei den Farnen ein besonderes Schauspiel statt. Diese urtümlichen Pflanzen – sie existieren schon seit dem unteren Devon also vor ca. 410 Millionen Jahren – entrollen auf sehr grazile Weise ihre Blätter.

Farn Sven Kappel

Unsere heutigen Gartenformen können mit den riesigen Baumfarnen der damaligen Zeit nicht mithalten, aber einen Eindruck dieser Farnriesen kann man im Tropenhaus bekommen. Solche Farne bildeten die Grundlage unserer heutigen Steinkohle. Noch heute findet man diese Pflanzen mit Ausnahme der eisigen Antarktis auf jedem Kontinent. Im Berggarten begegnet man ihnen am häufigsten im südwestlichen Teil, dem Staudengrund und rund um den Moorweiher. Jetzt zu dieser Jahreszeit kommen sie mit ihren wie Schneckenhäuser aufgerollten Wedel aus dem Boden. Einige von ihnen haben dabei viele kleine goldbraune Schuppen, die in der Morgen- oder Abendsonne wunderschön leuchten. Andere wiederum tragen auf den zarten Blättern einen „Pelz“ der sie vor späten Frösten schützen soll und er im Laufe des Frühjahres verloren geht. Der Straußfarn hingegen besticht jetzt durch sein frisches Grün und seine Symmetrie – sehr gleichmäßig entwickeln sich die Blattwedel zu grünen Trichtern. Für unsere Vorfahren hatte der Farn etwas Mystisches. Man nutzte ihn als Räucherware, versuchte damit Schwangerschaften zu verhüten oder stopfte ganz profan damit die Matratzen aus. Aber auch als Heilmittel sammelte man gerade im Frühjahr einige Farne, hier ist zum Beispiel beim Wurmfarn im Namen der damalige Verwendungszweck hängen geblieben – man trieb damit Darmparasiten aus. In Notzeiten wurden die sich frisch entrollenden Blattwedel auch gerne als Gemüse genutzt, jedoch Vorsicht – bei einigen Arten kann dies ein einmaliges Erlebnis sein und man würde das Schauspiel der Farnblattentfaltung im nächsten Jahr nicht mehr genießen können.

Text und Bilder: S.Kappel

 

von Büro für Naturetainment
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Tuesday, 24. april 2012 2 24 /04 /Apr. /2012 14:45

Schönen guten Tag!

 

Am kommenden Freitag, 27.04.2012 um 19.45 Uhr, ist es wieder

soweit. Claudius Immergrün vom Büro für Naturetainment startet

seine erste Fledermaustour 2012 durch die Eilenriede. Die Teilnehmer

werden auf unterhaltsame Weise mehr erfahren über das Leben

der Fledermäuse, so dass sie in der abendlichen Dämmerung genau

wissen, worauf sie zu achten haben. Mit weit geöffneten Augen und

dem Ultarschallmikrofon geht es dann auf zur Fledermausbeobachtung.

 

Preis: 6,50 € je Teilnehmer

Treff: Eingang zur Eilenriede gegenüber vom Döhrener Turm an der Hildesheimer Straße / Neben dem Restaurant 4-Jahreszeiten. 

 

Um Anmeldung wird gebeten:

E-Mail: info@buero-naturetainment.de

Telefon: 0511-2281471

von Büro für Naturetainment
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Tuesday, 6. march 2012 2 06 /03 /März /2012 18:18

Fledermäuse erhalten neues Quartier im

Bunker am Welfenplatz

Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) eröffnet Fledermaus-Zentrum

auf städtischem Bunker am Welfenplatz

 

PM Flauszentrum 05 03 2012 (6)

Die Tierärztin der BUND Arbeitsgruppe Fledermäuse, Dr. Renate Keil, mit dem Umwelt- und
Wirtschaftsdezernenten der Stadt Hannover, Hans Mönninghoff.

In Eilenriedenähe im Stadtteil List wurde auf dem Hochbunker aus dem

2. Weltkrieg eine 160 Quadratmeter große Fledermaus-

Auswilderungsstation errichtet. Die mit Unterstützung der Bingo-

Umweltstiftung, der Stadt Hannover und privaten Spenden hergerichtete

Station nahm am Montag (5. März 2012) in Anwesenheit von BUNDVertretern

und Umweltdezernent Hans Mönninghoff ihre Arbeit auf.

„Aber das ist erst der Anfang! Wir wollen das Fledermaus-Zentrum auch

für BesucherInnen öffnen, um vielen Menschen einen Zugang zu diesen

faszinierenden Tieren zu ermöglichen“, kündigt Elke Mühlbach,

Projektleiterin der Arbeitsgruppe Fledermäuse im BUND an. Bauherren,

ArchitektInnen, FörsterInnen, Baumfällungsfirmen und weitere

Fledermausinteressierte sollen im Rahmen einer Ausstellung, bei

Vorträgen oder auch beim Beobachten der Fledermäuse darüber

informiert werden, was sie zum Schutz der Fledermäuse beitragen

können.

Im Winter 2011/2012 hat die engagierte ehrenamtliche Arbeitsgruppe

rund um die Dipl.-Biologin Elke Mühlbach mehr als 50 Tiere in Pflege

genommen, die vor der extremen Kälte geflüchtet sind oder bei

Baumfällungen ihre Quartiere verloren haben. Diese Tiere können ab

sofort im Fledermauszentrum im Bunker am Welfenplatz auf ihre

Auswilderung im Frühjahr vorbereitet werden. Hier gibt es für die Tiere

weit bessere Bedingungen für den zeitlich befristeten Aufenthalt als in der

bisherigen kleinen Fledermausstation in der städtischen Waldstation in

der Eilenriede.

Die Stadt Hannover stellt die Bunkerräume am Welfenplatz kostenlos zur

Verfügung. „Ich freue mich, dass wir den Fledermäusen hier ein so gut

geeignetes neues Quartier bieten können und ich bewundere das große

Engagement der Ehrenamtlichen des BUND“, betonte Umweltdezernent

Hans Mönninghoff bei der Eröffnung der Station. Er wies darauf hin, dass

die allermeisten der Fledermaus-Funde nicht aus städtischen

Baumfällungen stammen, da die Stadt Hannover sorgfältig darauf achte,

dass bei Fällungen Bäume mit Fledermaus-Winterquartieren geschont

werden.

Für den Ausbau der Station zu einem Besucherzentrum werden dringend

weitere Spenden benötigt. Das Konto lautet: BUND Region Hannover /

Kto. 45766300 / BLZ 25010030 / Postbank Hannover /

Verwendungszweck: Fledermäuse. Weitere Informationen im Internet auf

www.bund-hannover.de

von Büro für Naturetainment
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Thursday, 19. january 2012 4 19 /01 /Jan. /2012 12:10

Berggarten - Herrenhäuser Gärten Hannover

Berggarten_01.jpg

 

Schönen guten Tag!

Jetzt stehen sie endlich fest. Unsere öffentlichen Gärtenzeit-Termine, bei denen wir mit ihnen zusammen eine informative, unterhaltsame Zeit in einem der schönsten Gärten Deutschlands verbringen wollen. Der botanische Schaugarten der Herrenhäuser Gärten, der Berggarten, hat alles, was man benötigt, wenn man der Faszination der Pflanzen erliegen möchte. 

Wir freuen uns auf Sie!

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Rahmen: Dauer ca. 90 Min. / Treff Kasse Berggarten / Preis 8,-- € je Pers. zzgl. Garteneintritt

(Keine Anmeldung, einfach vorbeikommen)

06.05.2012 / 14.30 Uhr / Frühlingsluft im Berggarten

20.05.2012 / 14.30 Uhr / Von Blüten&Bienen . . . Liebe, Lust und Leidenschaft im Pflanzenreich

03.06.2012 / 14.30 Uhr / Mich frisst Du nicht . . . Waffenschrank der Pflanzen

17.06.2012 / 14.30 Uhr / Abgeguckt . . . Vorbild Natur

01.07.2012 / 14.30 Uhr / Sommer im Berggarten

15.07.2012 / 14.30 Uhr / Pflanzen tun gut ... Apotheke und Speisekammer

05.08.2012 / 14.30 Uhr / Pflanzenjäger im Auftrag des Berggartens

19.08.2012 / 14.30 Uhr / Abgeguckt . . . Vorbild Natur

02.09.2012 / 14.30 Uhr / Pflanzen tun gut . . . Apotheke und Speisekammer

16.09.2012 / 14.30 Uhr / 2030 im Berggarten . . . neues Klima, neue Pflanzen?

07.10.2012 / 14.30 Uhr / Herbst im Berggarten

21.10.2012 / 14.30 Uhr / Genuss-Tour zwischen Orchideen und tropischen Gewürzen

16.12.2012 / 14.30 Uhr / Tropischer Advent . . . wie die Tropen uns Weihnachten versüßen

17.02.2013 / 14.30 Uhr / Vorfrühling im BG . . .  Vorfreude auf Farben, Düfte und Licht

Die genauen Inhalte zu den einzelnen Touren finden Sie hier.

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Thursday, 19. january 2012 4 19 /01 /Jan. /2012 11:34
  1. Fortbildungen und Workshops

 

Fortbildung Piratenstege und Wackelbrücken im Wald 

FoBi_Piratenstege.jpg

Piratenstege:Dies sind zwischen Bäumen mit Hand gespannte Seile im Niedrigseilbereich, die zu Kletterkonstruktionen für Kinder zusammengefügt werden. Dabei entstehen so herausfordernde Klettergeräte wie z.B. das Kletter-X, die Piratenstege oder auch eine Burmabrücke. Aus Seilen und Bäumen wird mit ein paar Knoten und Spanntechniken ein Natur- und Bewegungsspaß direkt im Wald oder Park. Die 2-tägige Fortbildung wird die TeilnehmerInnen in die Lage versetzen die Klettergeräte selbstständig in ihrem Arbeitsalltag einsetzen zu können. Alle bekommen einen umfassenden Reader mit den wichtigsten Anleitungen und Informationen.

 

Referent:Volker Stahnke gestaltet seit 5 Jahren zusammen mit Kindern und

Erwachsenen Niedrigseilelemente, er ist zertifizierter Baumkletterer und

Seilgartentrainer

Zielgruppe:Lehrerinnen und Lehrer, Erzieher und Erzieherinnen, interessierte Eltern und

weitere Interessierte

Inhalt:Knotenkunde / Materialkunde / Sicherheit / Naturschutz / Spanntechniken/

Bau der Seilkonstruktionen / Spiele mit den Seilen

Termine:Fortbildung 1 am 12. + 13.04.2012 (2 tägig)

Fortbildung 2 am 13. + 14.09.2012 (2 tägig)

Zeit: von 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Der Wald rund um die Freiluftschule Burg im Schulbiologiezentrum

Preis: 135,-- € je Teilnehmer / Maximal 8 Teilnehmer / Mindestens 6 Teilnehmer


FoBi Freiluftschule 02

 

Vertiefungs- und Wiederholungstag Piratenstege und Wackelbrücken

Nach den Fortbildungen fangen die TeilnehmerInnen mit ihren Gruppen und mit ihren Seilen an, die ersten Seilklettergeräte zwischen die Bäume zu bauen. Sehr oft entstehen dabei neue Fragen oder der Wunsch noch mehr zu erfahren. Dafür ist dieser Tag gedacht. Wir tauschen uns aus, zeigen uns Lösungen, entdecken neue Kniffe und lassen uns inspirieren. Und wenn dann noch ein bisschen Zeit ist, widmen wir uns dem Bau einer Seilbahn.

Termin:12.10.2012 von 10.00 – 17.00 Uhr

Ort:Der Wald rund um die Freiluftschule Burg / Schulbiologiezentrum Hannover

Preis:45,-- € je Teilnehmer / Maximal 8 Teilnehmer / Mindestens 6 Teilnehmer

 

Der Baumkletter-Workshop

Mit einer schnellen und sicheren Aufstiegstechnik die Baumwipfel erleben

Aufstieg_Baumtraum.JPG


Beim Baumkletter-Workshop stellen wir eine schnelle, sichere und baumschonende Aufstiegstechnik vor. Die Teilnehmer bauen Schritt für Schritt das Seil in die Baumwipfel, klettern hinauf und genießen das wunderbare Wipfelerlebnis.


Inhalte: Materialkunde / Baumbegutachtung / Knotenkunde / Wurftechniken mit dem Wurfbeutel / Ein- und Ausbau einer Schlinge vom Boden aus / Auf- und Abstiegstechnik / Sicherheitsregeln / Notfallplan

Zielgruppe: Kletterinteressierte, Baumbegeisterte, Pädagogen, Geocacher

Anzahl der Teilnehmer:
Je Workshop max. 8 Teilnehmer / mind. 6 Teilnehmer

 Referenten:Volker Stahnke / Henning Schlette (Zertifizierte Seilgartentrainer und Baumkletterer)

Teilnahmevoraussetzungen: Klettererfahrung muss nicht, körperliche Fitness sollte sein.

Ausstattung / Kleidung: Wir bringen das gesamte Klettermaterial mit / Es sind lange Hosen, Hemd- oder Shirt mit langen Ärmeln, Schuhe mit hohem Schaft und gegebenenfalls auch Handschuhe zu tragen.

Termine: Workshop 1 18.05.2012 (1-tägig)
Workshop 2 13.07.2012 (1-tägig)

Ort:Der Wald rund um die Freiluftschule Burg im Schulbiologiezentrum

Preis:95,-- € je Teilnehmer / max. 8 Teilnehmer / mind. 6 Teilnehmer

 

  1. Spezialtermine

Ein Nachmittag im Baum

Unser Baumerlebnisklettern für Eltern und Kinder

Nachmittag_Baum.jpg

 

Für diesen Nachmittag haben wir schon alles vorbereitet in den Baumwipfeln. Die Seile hängen schon an ihren Ankerpunkten und das Kettermaterial ist vorbereitet. Am Anfang gibt es eine ausführliche Einweisung in die Klettertechnik und in die Sicherheitsregeln. Und dann kann es auch schon losgehen mit dem Klettervergnügen.

Termin: 12.08.2012 von 14.00 – ca. 17.00 Uhr

Teilnehmer:Eltern und Kinder ab 9 Jahre / Max. 10 Teilnehmer

Ort:Der Wald rund um die Freiluftschule Burg im Schulbiologiezentrum

Preis:Erw. 25,-- € / Kinder 15,-- €

 

Der Baumtraum – Eine Nacht in den Baumwipfeln

Baumtraum.JPG

Wir beginnen am Nachmittag des ersten Tages unseren Baum kennenzulernen, lassen uns Zeit mit dem Üben der Klettertechnik und erobern schließlich das erste Mal die Schlafplattformen, die oben im Baumwipfel installiert sind. Ein erstes Probeliegen und Befestigen der persönichen Sachen, dann geht es erst einmal wieder hinunter zum Waldboden. Nach einem leckeren Abendessen begibt sich jeder zu seinem Baumnest (die auch paarweise angeordnet sein können), um dort die Nacht zu verbringen. Die Trainer sind die ganze Nacht in Rufnähe.

Der Aufenthalt und natürlich auch die Übernachtung im Baum werden bestimmt durch die Ausstrahlung des Baumes und die Atmosphäre rundherum. Man schläft mit dem Rauschen des Windes in den Blättern ein, schaut in der Nacht mal zum Mond hinauf und erwacht mit den Rufen der Vögel. Eine sehr intensive, eindrucksvolle und nachhaltige Zeit mit und im Baum.

Termin: 11.08.2012 / Start um 14.00 Uhr / Ende ist am 12.08.2012 gegen ca. 10.00 Uhr

Ort: Wald rund um die Freiluftschule Burg des Schulbiologiezentrums Hannover

Material: Alle Klettermaterialien und die Schlafstationen sind vor Ort. Jeder Teilnehmer muss nur seinen persönlichen Schlafsack, eine Stirnlampe und seine persönlichen Sachen mitbringen. Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen.

Teilnehmer: Max. 4 erwachsene Teilnehmer / Klettererfahrung muss nicht, körperliche Fitness sollte vorhanden sein.

Preis: 200,-- € je Teilnehmer

 

 

 

Kontakt und Anmeldung:

Das Büro für Naturetainment

Verena + Volker Stahnke GbR

Fon: 0511 – 22 81 471

Fax: 0511 – 22 81 472

E-Mail: vost@buero-naturetainment.de

 

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