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6. März 2012 2 06 /03 /März /2012 18:18

Fledermäuse erhalten neues Quartier im

Bunker am Welfenplatz

Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) eröffnet Fledermaus-Zentrum

auf städtischem Bunker am Welfenplatz

 

PM Flauszentrum 05 03 2012 (6)

Die Tierärztin der BUND Arbeitsgruppe Fledermäuse, Dr. Renate Keil, mit dem Umwelt- und
Wirtschaftsdezernenten der Stadt Hannover, Hans Mönninghoff.

In Eilenriedenähe im Stadtteil List wurde auf dem Hochbunker aus dem

2. Weltkrieg eine 160 Quadratmeter große Fledermaus-

Auswilderungsstation errichtet. Die mit Unterstützung der Bingo-

Umweltstiftung, der Stadt Hannover und privaten Spenden hergerichtete

Station nahm am Montag (5. März 2012) in Anwesenheit von BUNDVertretern

und Umweltdezernent Hans Mönninghoff ihre Arbeit auf.

„Aber das ist erst der Anfang! Wir wollen das Fledermaus-Zentrum auch

für BesucherInnen öffnen, um vielen Menschen einen Zugang zu diesen

faszinierenden Tieren zu ermöglichen“, kündigt Elke Mühlbach,

Projektleiterin der Arbeitsgruppe Fledermäuse im BUND an. Bauherren,

ArchitektInnen, FörsterInnen, Baumfällungsfirmen und weitere

Fledermausinteressierte sollen im Rahmen einer Ausstellung, bei

Vorträgen oder auch beim Beobachten der Fledermäuse darüber

informiert werden, was sie zum Schutz der Fledermäuse beitragen

können.

Im Winter 2011/2012 hat die engagierte ehrenamtliche Arbeitsgruppe

rund um die Dipl.-Biologin Elke Mühlbach mehr als 50 Tiere in Pflege

genommen, die vor der extremen Kälte geflüchtet sind oder bei

Baumfällungen ihre Quartiere verloren haben. Diese Tiere können ab

sofort im Fledermauszentrum im Bunker am Welfenplatz auf ihre

Auswilderung im Frühjahr vorbereitet werden. Hier gibt es für die Tiere

weit bessere Bedingungen für den zeitlich befristeten Aufenthalt als in der

bisherigen kleinen Fledermausstation in der städtischen Waldstation in

der Eilenriede.

Die Stadt Hannover stellt die Bunkerräume am Welfenplatz kostenlos zur

Verfügung. „Ich freue mich, dass wir den Fledermäusen hier ein so gut

geeignetes neues Quartier bieten können und ich bewundere das große

Engagement der Ehrenamtlichen des BUND“, betonte Umweltdezernent

Hans Mönninghoff bei der Eröffnung der Station. Er wies darauf hin, dass

die allermeisten der Fledermaus-Funde nicht aus städtischen

Baumfällungen stammen, da die Stadt Hannover sorgfältig darauf achte,

dass bei Fällungen Bäume mit Fledermaus-Winterquartieren geschont

werden.

Für den Ausbau der Station zu einem Besucherzentrum werden dringend

weitere Spenden benötigt. Das Konto lautet: BUND Region Hannover /

Kto. 45766300 / BLZ 25010030 / Postbank Hannover /

Verwendungszweck: Fledermäuse. Weitere Informationen im Internet auf

www.bund-hannover.de

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Published by Büro für Naturetainment
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